Wenn ich auf meinem eigenen Weg eines gelernt habe, dann ist es, dass wir uns selbst nicht entkommen können.
Nicht, weil wir scheitern würden, sondern weil das, was in uns gelebt werden will, stärker ist als all unsere Versuche, nicht hinzuschauen oder es nicht in Ausdruck zu bringen.
In uns wirkt etwas Eigenständiges, Lebendiges, das nach Verkörperung drängt.
Und selbst wenn wir uns davon entfernen, bleibt diese Bewegung bestehen.
Mut und Muse ist aus dieser Erfahrung heraus entstanden.
Als Raum für Menschen, die spüren, dass es im Leben nicht darum geht, sich weiter zu optimieren, sondern sich wieder zuzuwenden – sich selbst, dem Wesentlichen, dem, was im Inneren nach Resonanz sucht.
Oft führt uns kein bewusster Entschluss an diesen Punkt.
Häufig sind es Brüche im Leben, die uns anhalten: Krisen, Erschöpfung, Verluste oder dieses leise, aber beharrliche Gefühl, sich selbst fremd geworden zu sein.
Dann trägt das Gewohnte nicht mehr, und die Frage stellt sich nicht theoretisch, sondern existenziell:
Was ist eigentlich wirklich wesentlich für mich?
Auf diesem Weg zeigt sich, dass vieles von dem, was wir im Laufe unseres Lebens angenommen haben und was uns scheinbar ausmacht, nicht wirklich zu uns gehört.
Rollen, Schutzformen und Identifikationen, die aus Anpassung entstanden sind.
Sie hatten ihren Sinn –
und zugleich verdecken sie das, was ursprünglicher ist.
Mut zeigt sich hier nicht als etwas Lautes oder Heroisches.
Er zeigt sich darin, nicht weiter wegzulaufen, innezuhalten, wenn das Alte nicht mehr trägt, und sich dem auszusetzen, was sich im Inneren meldet – auch dann, wenn es keine schnellen Antworten gibt.
Rückkehr zur Resonanz bedeutet, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was sich stimmig, lebendig und wahr anfühlt.
Mit einer Qualität von Freude, Tiefe und Unschuld, die nicht neu hergestellt werden muss, sondern dort spürbar wird, wo wir aufhören, uns von uns selbst zu entfernen.
Im Verlauf dieses Weges begegnet uns auch Schmerz.
Nicht als Ziel, sondern als Teil des Lösens.
Wenn sich alte Identifikationen lockern, wird fühlbar, wie weit wir uns zeitweise von uns selbst entfernt haben.
Dieser Schmerz ist kein Zeichen des Scheiterns, sondern ein Hinweis darauf, dass Annäherung geschieht.
Muse zeigt sich nicht als Idee oder Inspiration, die gemacht werden muss.
Sie zeigt sich dort, wo wir stiller werden, zuhören und dem Eigenen wieder Raum geben.
Als etwas, das entsteht,
wenn wir nicht mehr drängen,
sondern empfänglich werden für das,
was aus dem Inneren heraus in Ausdruck will.
Mut und Muse versteht diesen Prozess nicht als einmalige Erfahrung.
Sondern als etwas, in das wir immer wieder eintauchen können.
Als einen Raum, der über Zeit wirkt –
in Begegnungen, in gemeinsamer Präsenz
und in den Impulsen, die daraus entstehen.
Über meinen Substack-Kanal teile ich Gedanken, Texte, inspirierende Gespräche, künstlerische Performances und weitere Impulse aus diesem Raum.
Nicht als Anleitung oder Methode, sondern als Einladung, immer wieder innezuhalten, hinzuspüren und der eigenen Resonanz zu lauschen.
Als Möglichkeit, verbunden zu bleiben mit dem, was wesentlich ist.
Aus dieser Haltung heraus kreiere ich Räume.
Räume, in denen nichts optimiert oder repariert werden muss.
Räume, in denen wir langsamer werden dürfen, zuhören und Vertrauen entwickeln in das,
was sich aus dem Inneren heraus zeigt.
Dort beginnt Rückkehr –
nicht als Methode,
sondern als fortlaufende Erfahrung.
Mut und Muse
Dein Raum, um immer wieder bei dir anzukommen und zum Wesentlichen zurückzukehren.
Wenn du beim Lesen dieses Textes das Bedürfnis verspürst,
diesem Raum zu begegnen – im Austausch, in Präsenz oder durch die Impulse, die daraus entstehen –,
freue ich mich, dich im Let Life Flow & Grow Space in Köln-Bayenthal
zu einer Kennenlern-Session zu treffen.
Ein ausführlicheres Konzept zu Mut & Muse und eine Einladung zur gemeinsamen Entwicklung von konkreten Praxisformaten findest du hier.
Gedanken, Texte, Video- und Audioimpulse aus diesem Raum
findest du außerdem auf meinem Substack-Kanal Mut&Muse.
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Mut & Muse – Konzept